In Erinnerung

Sweethearts

Die Hundejahre vergehen so schnell – viel zu schnell!

„Die letzten Jahre und Monate, die wir mit unseren vierbeinigen Senioren teilen, gehören zu den bittersüßesten Zeiten im Leben von Hundefreunden. Wir wissen von dem Moment an, wo wir diese kleine Wesen mit nach Hause nehmen, dass unsere Herzen eines Tages auseinander gerissen werden. Je älter unsere besten Freunde werden, desto liebenswerter werden sie. Und wenn sie den absoluten Höhepunkt ihrer Großartigkeit erreicht haben und man sie einfach nicht noch mehr lieben kann, dann sterben sie.“

 

(Zitat aus dem Buch „Die Weisheit alter Hunde“)

Amy

∗29.08.2011 – ✝︎ 10.06.2021

 Nach Geburtskomplikationen war sie, viele Stunden später, als einzig Lebende von drei Welpen in den Morgenstunden einfach da. Quirlig, stets etwas im Maul tragend und jede noch so kleine Pfütze durchlaufend – so war sie, unsere verfressene Schokoschnute.  Sie liebte meinen Mann über alles und hat es geschafft, auch ihn in die Leidenschaft des Labrador endgültig mit hinein zu ziehen. Wir erlebten viele schöne Momente zusammen. Nicht im Traum hätten wir daran geglaubt, sie so früh gehen lassen zu müssen. Sie kämpfte drei Jahre und holte sich durch unsere Pennie wieder Kraft, doch der Krebs siegte.

Wir danken ihr, für die tolle und leider unwiederbringliche Zeit!

Finny

∗03.04.2008 – ✝︎07.04.2020

 

 Meine „olle Nudel“… Mein erster eigener Hund! Mit ihr begann meine Liebe zu den Labrador Retrievern. Ihr viel zu liebes und stets fröhliches Wesen hatte sie bis zum Schluss behalten. Mit ihr habe ich so viel erlebt, dass es Bücher füllen würde. Im Welpen- und Jugendalter war nichts vor der aufgeweckten Schnute sicher. Umzugskartons wurden kurz nach dem Packen einfach wieder von ihr ausgepackt und wenn sie ein Loch im Zaun finden konnte, war sie erst einmal kurz weg. Ihre jagdlichen Anlagen waren sehr ausgeprägt, doch sie hatte nie Erfolg. Sie verzieh mir so manch kleinen Anfängerfehler, schaffte mit mir die Begleithundeprüfung und wir verstanden uns ohne Worte.

Am letzten Tag wollte sie mir sagen, dass sie geht, wich nicht von meiner Seite, doch ich konnte sie oder wollte sie vielleicht auch nicht verstehen, da sie doch die Tage zuvor noch wie ein junges Reh herumsprang. Wir wussten, dass sie an einem Tumorleiden litt, doch dann ging es auf einmal so schnell. – Kurz nach Mitternacht mussten wir sie erlösen und sind dankbar für 12 herzerwärmende und so schöne Jahre! Ich vermisse sie sehr!